Sonntagsbrunch in Frauenfeld - Aus der Sicht von "Bonita"
22. Februar 2026
Angefangen hatte der Tag richtig doof – schon um 7.30 h klingelte der Wecker von Herrchen und Frauchen – und dann liessen sie mich nicht wie sonst weiterschlafen – nein, ich musste gleich raus, mein Geschäftchen erledigen und wurde dann auch noch so früh am Morgen gebürstet. Dass ich meinen Schönheitsschlaf brauche, hat mal wieder niemanden interessiert. Das Frühstück, das Sie mir hingestellt hatten, war auch wieder richtig doof – Herrchen und Frauchen wissen immer noch nicht, was mir am Morgen schmeckt. Zu der Unzeit von 9.30 Uhr wurde ich ins Auto verladen. Während der Fahrt konnte ich auch nicht mehr schlafen, denn ich wollte doch wissen, wohin wir fahren und lauschte dem Gespräch von Herrchen und Frauchen. Als das Wort Pudelclub fiel, wusste ich, dass es ein richtig doofer Tag werden wird. Das letzte Mal, als wir beim Pudelclub waren, hatte ich mich so gefreut, dass mein Bruder auch da war und viele andere wunderbarsupertolle Pudel zum Spielen. Und was passierte? Ich war während des ganzen Spaziergangs an der Leine, und das war schon richtig oberdoof!
Und auch diesmal war es so: Kaum aus dem Auto raus wurde ich schon wieder angeleint. Da waren doch so viele schöne, wunderbarsupertolle Pudel zum Spielen, aber auch alle an der Leine. Das ist doch wirklich richtig doof! Und dann kam unerwartet das wunderbarsupertollste Kommando, das es auf dieser Welt gibt: Frei! Ich hatte mich noch nicht von dieser Überraschung erholt, kam schon die nächste: Wer rannte da auf mich zu? Mein Bruder Jussi und meine zwei Schwestern Bisquit und Baila. Das war ein Wiedersehen! Nach über 6 Monaten war die B-Gang vom Happyparadise wieder vereint - ein Bruder fehlte, aber den holen wir uns auch wieder zurück! Von diesem Moment an war der Tag nicht mehr doof. Wir durften miteinander rennen, spielen, raufen, und wir haben es alle vier wunderbarsupertoll genossen. Meine Schwestern sind schon richtig wunderbarsupertolle hübsche Damen geworden, und mein Bruder ist fast schon ein richtiger Mann – manchmal hebt er beim Pippimachen schon sein Bein!
Nach einer Stunde kamen wir beim Vereinshaus des Schäferclubs an. Was gab es da alles zu sehen und riechen: Ein wunderbarsupertolles Buffet mit allen Leckereien, die man sich vorstellen kann. Doof war, dass ich unter den Tisch verfrachtet wurde und nichts von allen diesen Köstlichkeiten bekam - aber das bin ich schon gewohnt. Und dann war da noch der Flohmarkt mit so vielen wunderbarsupertollen Sachen. Und was nimmt mein Frauchen mit nach Hause? Ein Gstältli, das auch noch leuchtet. Das ist doch richtig doof.
Nach dem Essen gingen mein Herrchen und Frauchen wieder mit mir zum Auto. Ich war etwas traurig, weil ich mich doch noch von meinen Geschwistern verabschieden wollte. Dafür kriegte ich ein wunderbarsupertolles Essen. Mein Herrchen und Frauchen waren richtig stolz, dass ich alles aufass. Gerade als ich es mir im Auto gemütlich machen wollte, wen sehe ich da? Jussi, Bisquit und Baila! Und tatsächlich durften wir noch einmal miteinander rumtollen.
Nach einer Weile gings dann wieder ins Vereinshaus, wo neue wunderbarsupertolle Desserts auf mein Herrchen und Frauchen warteten. Dass ich wieder unter dem Tisch warten musste, war nichts Neues.
Dann kam der Abschied: Wir durften nochmals miteinander spielen und übten auch schon etwas für das Pudelrennen. Jussi gewann immer, aber nur weil er sich nicht an die Regeln hielt und immer zu früh startete.
Auf der Heimreise schlief ich tief und träumte davon, dass Moni, Rosmarie und Désirée von der Küchencrew auch mal so ein wunderbarsupertolles Buffet nur mit Hunde-Leckereien machen. Meinem Herrchen und Frauchen hatte es so gut geschmeckt, dass sie noch auf der Heimreise davon schwärmten.
Ich wünsche mir, dass mein wunderbares Herrchen und mein supertolles Frauchen mit mir noch viele Veranstaltungen vom Pudelclub besuchen.
Bonita vom Happyparadise
mit Herrchen Bernd Fahrner und Frauchen Karin Riesen
mit Herrchen Bernd Fahrner und Frauchen Karin Riesen

Jetzt dürfen Frauchen und Herrchen auch noch etwas erzählen :-)
Pünktlich um 9:30 Uhr fuhren wir los (geplant war 9:15 Uhr). Die grösste Herausforderung des Tages hatten wir schon gemeistert, nämlich unseren Morgenmuffel um diese Zeit zu füttern (sie rümpfte natürlich wieder die Nase), sie zu bürsten und nach dem Gassigehen ins Auto zu verfrachten.
Wir freuten uns auf den Spaziergang und auf das Wiedersehen mit Bonitas Geschwistern. In weiser Voraussicht hatten wir vorher abgeklärt, ob dieses Mal die Pudel freilaufen dürfen, denn bei der Herausforderung, mit unserem 9 Monate alten Wildfang in der Gruppe an der Leine zu laufen, hätten wir wieder kläglich versagt.
Pünktlich um 10:33 Uhr fuhren wir auf den Parkplatz der Allmend Frauenfeld, und wieder bot sich uns ein Bild für Götter: So viele schöne Pudel in allen Grössen und Farben! Fast alle waren schon zum Spaziergang bereit, und wir waren froh, dass wir nicht die Einzigen waren, die noch ihren Pudel ausladen mussten.
Dann ging es los, über den Parkplatz, das Strässchen zur Wiese, Leinen los, und ab ging die Post! Während wir noch Ausschau hielten nach den Bonitas Geschwistern und deren Besitzer und Besitzerinnen, hatten sich unsere Vier schon gefunden. Nach einer freudigen Begrüssung rannten sie los und waren während des Spaziergangs unzertrennlich. Mir fehlen die Worte zu beschreiben, was es in mir auslöste, diese Vier nach 6 Monaten wieder zu sehen. Ich konnte mich nicht sattsehen! Wie wunderschön sie alle geworden sind: Jussi, Bisquit und Baila und natürlich unsere Bonita. Was für eine Lebensfreude, wie sie miteinander spielten, rannten und natürlich auch rauften.
Nach einer Stunde kamen wir beim Vereinshaus des Schäferclubs an. Das reichhaltige Buffet übertraf alle unsere Erwartungen: Mit viel Liebe und Sorgfalt zubereitet, gab es einfach alles, was das Herz begehrt! Um alle Details aufzuzählen fehlt mir schlichtweg der Platz. Ein ganz grosses, herzliches Dankeschön an Moni, Rosmarie und Désirée! Kann man Euch auch privat buchen?
Nach dem Essen liessen wir unsere vier Lieblinge wieder miteinander spielen. Woher nehmen die nur diese Energie? Jussi und Bonita mussten natürlich wieder miteinander raufen, während Bisquit und Baila sich etwas gesitteter benahmen.
Dann gings wieder zurück ins Vereinshaus, wo uns ein leckeres Dessertbuffet erwartete. Ich muss nicht nochmals erwähnen, dass auch hier unsere Erwartungen übertroffen wurden. Obwohl wir schon satt waren, schluigen wir noch einmal zünftig zu.
Wir Frauen besuchten dann noch den Flohmarkt. Leider war die Pudelclub-Jacke nicht in meiner Grösse vorhanden - aber ich kaufe mir auf jeden Fall noch eine! Dafür fand ich ein tolles Gstältli für Bonita, das in der Nacht leuchtet, und unsere Hundebox wurden wir auch endlich los.
Nach dem Dessert versuchten wir noch ein Video zu drehen: Wir wollten, dass unsere Lieblinge auf uns zu rennen und wir sie dabei von vorne filmen. Wir buchen dies als Übung für das Pudelrennen ab.
Dann kam auch schon der Abschied mit dem Versprechen, dass wir uns sicher wieder an weiteren Veranstaltungen des Pudelclubs treffen werden. Wir genossen den Tag alle sehr und danken den Organisatoren für diesen perfekten Tag.
Von unserer Bonita haben wir an diesem Tag nicht mehr viel bemerkt – glücklich und zufrieden schlief sie zuerst im Auto und dann zuhause.
Karin Riesen, Bernd Fahrner und Bonita vom Happyparadise


